Neue Regelung für die Messung und Einhaltung des E1 Formaldehydgrenzwertes

26.08.2019 | Actualité | SWISS KRONO GROUP

Am 5. November 2018 veröffentlichte das deutsche Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit die neue Messmethodik nach der Chemikalienverbots Verordnung (ChemVerbotsV). Die neue Regelung schreibt vor, dass in Deutschland ab dem 1. Januar 2020 die Referenzprüfmethode EN 16516 zur Bestimmung der Formaldehydemissionsklasse E1 für beschichtete und unbeschichtete Holzwerkstoffe anzuwenden ist.

Die neue Prüfmethodik nach EN 16516 sowie die neue Interpretation der Prüfwerte nach EN 717-1 fordern eine wesentlich reduzierte Formaldehydemission aus den Holzwerkstoffprodukten; faktisch gesehen führt es zu einer Halbierung der bis anhin erlaubten Formaldehydemission.

Die bisherige Prüfmethode der EN 717-1 darf weiterhin als zusätzliches Verfahren angewandt werden, jedoch muss ab dem 1. Januar 2020 der erhaltene Emissionswert mittels Faktor 2 multipliziert werden um vergleichbar mit der EN 16516 zu sein.

Nach beiden Prüfmethoden ist der nach wie vor gültige gesetzlich vorgeschriebene E1 Grenzwert von 0,1 ppm HCHO einzuhalten.

Hierzu verweist SWISS KRONO AG auch auf die offiziellen Quellen:

SWISS KRONO ist derzeit dabei, die Anforderungen der neuen Regelung umzusetzen und die Produktionsprozesse soweit anzupassen, so dass die betreffenden Produkte ab dem Stichtag (1. Januar 2020) die neuen gesetzlichen Auflagen erfüllen.

Inwieweit sich diese technischen Anpassungen kostenmässig auswirken, kann zurzeit noch nicht eingeschätzt werden. Allfällige Kostenanpassungen müssten von Seiten SWISS KRONO AG an den Markt weitergegeben werden.

SWISS KRONO AG wird im 4. Quartal 2019 nochmals detailliert informieren. Bis dahin steht Ihnen Ihr SWISS KRONO-Ansprechpartner jederzeit gerne zur Verfügung.