Neue Anlage zur Spanplattenfertigung – mit Helena in die Zukunft

20.06.2019 | News | SWISS KRONO Group

Menznau. Seit Herbst 2017 ist die hochmoderne Spanplattenanlage betriebsbereit und setzt seither neue Maßstäbe. Schon die Dimensionen der neuen Spanplattenanlage sind beeindruckend. Das Gewicht der Anlage beträgt ca. 1100 Tonnen, dass ist etwa so viel wie zwei vollgetankte und mit Passagieren besetzten Jumbo-Jest. Alleine die Presse hat hierbei eine Länge von 42 Meter. An dem Großprojekt waren daher bis zu 150 Monteure beteiligt, die vom ersten Spatenstich, bis zur feierlichen Inbetriebnahme 20 Monate an den Aufbauten gearbeitet haben.

Mit der neuen Spanplattenanlage entstand eine komplette Produktionslinie samt Heißpresse. Bauarbeiten dieser Größenordnung sind auch bei der SWISS KRONO Group nicht an der Tagesordnung. Die 80 Millionen Euro Investition gehört hierbei einer neuen Generation von Fertigungsanlagen an. Insbesondere ihr Presseinlauf ist auf höchste Flexibilität ausgelegt, sodass sich Plattendicken von 3,4 – 62,0 Millimeter produzieren lassen. Wie vielseitig die Anlage ist, macht ein Blick in die unmittelbare Vergangenheit deutlich. Mit ihrer Inbetriebnahme löste sie gleich drei Vorgängermaschinen ab.

Hervorzuheben ist das innovative Bindemittelauftragssystem EVOJet P, mit dessen Hilfe bisher 15-20 Prozent Leim eingespart werden konnte. Auf diese Weise werden nicht nur die Produktionskosten gesenkt, sondern auch Ressourcen nachhaltig geschont. Doch die zukunftsweisende Anlage ist nicht nur flexibel und sparsam in der Produktion – sie ist auch ein Musterbeispiel an Effizienz. Ihre Produktionskapazität beträgt täglich rund 1500 Kubikmeter. Damit übertrifft sie die Gesamtkapazität ihrer drei Vorgängeranlagen von rund 1350 Kubikmetern am Tag deutlich.

Die Höchstleistung der neuen Anlage liegt sogar bei 1800 Kubikmetern pro Tag. Würde man die täglich gefertigten Spanplatten zu einer Fläche auslegen, entspräche diese der Größe von zwanzig Fußballfeldern. Für die Bedienung der Anlage werden je Schicht gerade einmal drei Mitarbeiter benötigt, drei weitere sind mit der Instandhaltung beschäftigt.

Mit ihrer breiten Palette an Produktionsmöglichkeiten und ihrer effizienten Leistungsbilanz ist das Werk Menznau für die komplexen Anforderungen der holzverarbeitenden Branche gewappnet. Helena ist für eine Anlagenlaufzeit von über dreißig Jahren konzipiert – die Zukunft kann kommen.

 

Pressekontakt

Robert Freitag
Unternehmenskommunikation